Dobersdorf ![]()
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Deutscher Name |
Ungarischer Name |
Kroatischer Name |
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Dobersdorf |
Dobrafalva |
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Mit 1. Jänner 1971 wurde die
ehemalige Gemeinde Dobersdorf mit der Gemeinde Rudersdorf zusammengelegt und
bildet seither einen eigenen Ortsteil.
Die erste Benennung des Ortes kommt im Stiftsbrief des Güssinger Grundherrn
Walfers im Jahre 1157 vor.
Der deutsche Name "Dobersdorf" geht nach der Meinung Elemer Moors auf die
slavische Form "Dobrovnuk" zurück. Dem Ortsnamen kann die Bedeutung Walddorf
oder Waldhütter zugrunde gelegt werden. Es wird angenommen, dass um 870 n. Chr.
der Ort von Slaven bewohnt war. Vom Jahre 1157 an schweigen die Urkunden über
die Gemeinde
3 Jahrhunderte hindurch. Im Jahre 1428 wird der Ort Dobrafalva unter den
Besitzungen der Güssinger Burg aufgezählt. Im Jahre 1599 besaß Freiherr Franz
Batthyany hier 20 Häuser. 1605 wurde der Ort von Haiducken zerstört. Bei der
Güterverteilung zwischen den beiden gräflichen Brüdern Christoph und Paul
Batthyany im Jahre 1662 fiel dem ersten die Gemeinde, dem zweiten die hierortige
Mühle zu. Im August 1704 steckten die Steyrer den Ort in Brand.
Im Jahre 1698 gehörte Dobersdorf als Filiale zur Pfarre Königsdorf-Zahling. 1757
wurden die Toten der Gemeinden Dobersdorf, Königsdorf und Eltendorf in Zahling
neben der Pfarrkirche begraben. In Dobersdorf befand sich zu dieser Zeit ein
Glockenstuhl. 1777 bekam der Ort die Bewilligung, einen eigenen Friedhof
anzulegen. 1779 hat man mit dem Bau einer Kapelle, ausgestattet mit Altar, Chor
und elf Bänken begonnen. 1830 wurde die heutige Kirche zu Ehren der Heimsuchung
Mariens erbaut. 1924 wurde der Pfarrhof fertig gestellt. Die Volksschule kann in
der sonst kleinen Gemeinde weit in die Vergangenheit zurückverfolgt werden. 1871
war Karl Whofschits, der im Haus Nr. 45 wohnte, zugleich Gemeindenotar. Unter
ihm ist das erste Schulgebäude errichtet worden. Alle vorher tätigen Lehrer
unterrichteten im Hause Nr. 45. 1909 ist die Schule mit der zweiten Klasse
erweitert worden.
Die Feistritz und die Lafnitz hatten oft große Überschwemmungen verursacht. Die
Lafnitz überflutete oft das halbe Dorf. 1926 war das letzte Hochwasser - das
Schulgebäude und die Feuerwehrhütte (heute Milchsammelstelle) standen unter
Wasser. 1927 zog die Gemeinde entlang der Lafnitz einen Damm auf.
Nach 1945 und nach dem Abzug der russischen Besatzung begann die Gemeinde mit
dem Ausbau der Dorfstraßen. Diese wurden in den späten
60-er und 70-er Jahren mit einer Asphaltdecke versehen. Grünflächen wurden
angelegt.
1958 wurde mit dem Bau einer Tiefkühlanlage und einer Ortswasserleitung
begonnen. Aus dem alten Feuerwehrdepot wurde im Jahre 1962 eine moderne
Milchsammelstelle.
1970 - Beginn mit dem Umbau der Schule und dem Neubau eines Lehrerwohnhauses.
1975 wurde die Neugestaltung des Dorfplatzes mit dem Versetzen des
Kriegerdenkmales und mit dem Bepflanzen der Grünanlagen abgeschlossen. 1982 fand
die Bestimmungsübergabe der Leichenhalle und eines Kinderspielplatzes statt. Das
Postamt übersiedelt in das Gemeindehaus.
1987 wurde die Gesamtrenovierung der Kirche mit einem neuen Turmkreuz
abgeschlossen.
Das Lehrerwohnhaus wurde im Jahre 1990 einer neuen Verwendung zugeführt. In den
einzelnen Räumen wurde die Gemeindekanzlei, eine Ordination für den Arzt und
durch einen Zubau auch eine zeitgemäße Ausstattung für Dobersdorf geschaffen.
1991 wurde bereits eine neue Tennisanlage der Bestimmung übergeben. Ein neuer,
ca. 70 Meter langer Steg über die Lafnitz gelangt ebenfalls zur Ausführung. Die
neue Ortsdurchfahrt im Bereich der
B 65 ist bereits im Bau. Derzeit hat der Ort etwa
460 Einwohner.
(source: V+H Nr. 4/1959)
Übersetzung (c) Burgenland
Bunch
| Postleitzahl | Einwohner (VZ 2001) | Fläche | Seehöhe |
|---|---|---|---|
| 7564 | 488 | ? ha | ? m |
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