Gaas ![]()
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Deutscher Name |
Ungarischer Name |
Kroatischer Name |
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Gaas |
Pinkakertes |
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Maria Weinberg
Ortsnamensformen: villa Kertes 1221, castr. de Kertus 1271, castr. Kerthes 1369, Kertyus 1398, Kertheus 1401, Kerthes 1410, Kerthews 1447, Kertes seu Gáz 1698, Gaas 1786.
Deutung: "Die Namensformen Gaas und Kertes sind, wie schon Moór richtig gesehen hat, nicht voneinander zu trennen, ja der dt. ON Gaas ist Laut für Laut auf magy. kertes "mit einer Einfriedung versehen" zurückzuführen. Der Ersatz des magy. k- durch das bairische g- braucht uns nicht zu verwundern, da magy. -k- unbehaucht ist; ebenso natürlich ist der Ersatz des offenen amagy. e-Lautes durch das mhd. -ä- des dt. Sekundärlautes, der vermutlich noch im 13. Jhd. zu hellem -a- wurde. Die Vertretung des magy. -s- durch heutiges dt. -s- und die Synkope der Lautfolge -tes weisen auf eine relativ frühe Entlehnung hin. Wie bei Kohfidisch haben wir vielleicht auch hier an einen von einem schützenden Zaun umgebenen Ort zu denken." (Kranzmayer/Bürger, 1957, S. 58)
Schmalangerdorf an der Pinkataler Weinstraße nahe der ungarischen Grenze. Am Hang westlich des Ortes Keller {177} Strasse mit schmalen, giebelseitig gegen das Tal gestellten Kellern.
Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt, genannt Hl. Maria am Weinberg, steht, weithin sichtbar, 2 km südwestlich des Ortes auf dem steil ansteigenden Hügelrand des Kulmer Waldes. Die Kirche entstand vielleicht als Kapelle der 1221 - 1369 bezeugten Burg. Der heutige Bau stammt von derselben Bauhütte, die auch die Pfarrkirchen von Eberau und Unterbildein schuf. Wallfahrten an den Marientagen, insbesondere am 15. August.
| Postleitzahl | Einwohner (VZ 2001) | Fläche | Seehöhe |
|---|---|---|---|
| 7521 | 354 | ? ha | ? m |
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