Güssing: Burg von unserer Wohnhausanlage

Güssing: Burg von unserer Wohnhausanlage

Weithin sichtbar, auf einem steilen Kegel vulkanischen Ursprungs. 1157 als Geschenk vom ung. König Geza II. an die Grafen Wolfer und Hedrich. 12. Jh. - Errichtung einer Steinburg. Die Auffahrt erfolgt vom Osten über einen befestigten Torweg an der Nordseite der Befestigungsanlage. Beim Aufstieg passiert man die "Scheibelturmbastei", das "Franzenstor", die "Kanonenhalle". Über den großen Burghof - umschlossen von Resten der einstigen Befestigungsanlage ("Witwenturm", "Ujlaki-Turm") - gelangt man über eine breite Freitreppe in den Innenhof der Hochburg. Dieser wird durch teilweise 3-geschossige Bauten geschlossen. Die Räume im Untergeschoss sind teilweise aus dem Felsen gehauen. Zwischen dem Wohn- und dem Kapellentrakt erhebt sich der mächtige Bergfried mit Glockengeschoss, Haube und Treppenhaus aus dem 17. Jh. Burgmuseum - In den verschiedenen Räumen der Hochburg befindet sich das Burgmuseum mit Ahnensaal, Kunstkammer etc. Wertvolle Kostbarkeiten wie diese Truhenorgel aus dem 16. Jh. werden ausgestellt. Ebenso ist eine bedeutende Sammlung mit Werken der Renaissance und des Barock zu sehen (Abb. Porträts von Cranach).