Kleinmürbisch

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Kleinmürbisch

Kismedves

Kleinmürbisch: Ortstafel Kleinmürbisch: Ortseinfahrt Kleinmürbisch: Kirche Kleinmürbisch: Gemeindeamt und Feuerwehr Kleinmürbisch: Friedhofskreuz Kleinmürbisch: Altes Kriegerdenkmal (mit Inschrift) Kleinmürbisch: Neues Kriegerdenkmal (mit Inschrift) Kleinmürbisch: Ort Kleinmürbisch: Ort Kleinmürbisch: Ort Kleinmürbisch: Ort Kleinmürbisch: Ort, fotografiert von St. Nikolaus Bergen Kleinmürbisch: Ort, fotografiert von St. Nikolaus Bergen Kleinmürbisch: Ort

Die Gemeinde Kleinmürbisch liegt im Güssinger Hügelland; gekennzeichnete Wander- und Radwanderwege laden zu einem Ausflug in die unberührte Natur ein, und die waldreiche Landschaft erfreut sich auch bei Schwammerlsuchern großer Beliebtheit. War die Bevölkerung früher vorwiegend in der Landwirtschaft tätig, so sind heute viele gezwungen, hauptsächlich nach Wien auszupendeln. Das Vereinsleben spielt eine große Rolle; es trägt zur Erhaltung des Brauchtums bei und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Bereits 1929 wurde die Feuerwehr Kleinmürbisch gegründet; der Kameradschaftsbund entstand in den 60er Jahren. Für Musik bei den heiligen Messen und Begräbnissen ist der Kirchenchor zuständig. Die Sport- und Spielgemeinschaft veranstaltet alljährlich einen Faschingsumzug.

Die Katholiken in Kleinmürbisch gehörten immer zu der Pfarre St. Nikolaus. Aufzeichnungen zufolge wurde die erste Glocke im Jahr 1776 gekauft, die von einem 33jährigen, verheirateten Mann namens Michael SZABAN geläutet wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch noch keine eigene Kirche und keinen Friedhof in Kleinmürbisch. Die Toten wurden bis zum Jahr 1822 im Friedhof in St. Nikolaus bestattet. Die Gläubigen gingen in Güssing zur Kirche. 

Die Kinder wurden bis zur Errichtung einer eigenen Schule im Jahr 1824, in St. Nikolaus unterrichtet. Der erste Lehrer in Kleinmürbisch war CSAAR Johann. Er stammte aus Rotenturm und wohnte im Haus Nr. 45. am 12.9.1844 verstarb er im Alter von 56 Jahren.

Seine Nachfolger waren: 

SEMLER Viktor; war in den Jahren 1861 – 1865 auch Richter 1844 – 1852
CSAAR Aloisius, Sohn von Johann, er starb am 14.7.1856, 25 J. alt

1852 – 1856

NEUBAUER Michael

1856 – 1858

DERCHSALER Ignatius, aus Groß-Kainach in der Steiermark, starb am 24.3.1870, 69 J. alt

1858 – 1869

STIPITS Johann 1869 – 1870
FISCHL Franz

1870 – 1872

MÜHL Franz

1873 – 1883

STEINHÖFLER Franz 1883 – 1885
LOIKITS Paulus, starb am 31.3.1888, 70 J. alt

1886 -1888

SALEK Aloys, LOIKITS Andreas

1889 – 1893

PLOHOVITS Johann

1894 – 1897

KÖNIG Franz 1897 – 1898
KAMEN Karolina 1899 – 1905
JAGENBREIN Paul 1905 – 1906
ZORN Franz 1906 – 1908
KLANACSKY 1909 - 1910
WAGNER Sarolta 1910 – 1911
HOFFMANN Alexander 1911 –1912
SAILER Elvira 1913 – 1922
ECKER Hermann, aus Inzenhof

ab 1922

In 1643 Kleinmürbisch inhabitants Martin GERDONICH, Michael GOMBKÖTKÖ, Mathe and Jurida SZULAROVICH had to come to Güssing (due to a law suit), in 1658 Michael DRAXLER and Michael KANACZ.

The nobleman Franz KALDY of Felsö Kaldy was a captain in the troops of Count Batthyany 1648-1669, who pledged to him the village Deutsch Tschantschendorf plus to vineyards in Kleinmürbisch - neighbouring vineyards belonged to Gregor ANYOS, Michael KOVACS and Philipp EKKER. In 1733 the last of the heirs of one Martin GOGER died, thus a vineyard owned by him (them) was returned Count Batthyany, who gave it to Michael KIRLHAUSER of Güssing.

The Catholics of Kleinmürbisch always belonged to the St. Nikolaus parish. The first church bell was bought 1776, the man who rang it was Michael SZABAN, 33 years old and married. No church at that time, people went to the Franziskaner church in Güssing. The dead were buried in the cemetery of St. Nikolaus until 1822, when Kleinmürbisch got a cemetery of its own.

Until 1824 the children of Kleinmürbisch went to school in St. Nikolaus. From 1824-44 Johann CSAAR from Rotenturm was teacher in Kleinmürbisch, he bought house nr. 45, died on 12 Sep 1844 aged 56. His successors were the teachers Viktor SEMLER (1844- 52; was also Richter 1861-65), Aloysius CSAAR (1852-56, son of Johann; Aloysius died 14 Jul 1856 aged 25), Michael NEUBAUER (1856-58), Ignatius DERCHSALER (1858-69, from Gross-Kainich in Styria, died 24 Mar 1870 aged 69), Johann STIPITS (1869-70), Franz FISCHL (1870-72), Franz MÜHL (1873-83), Franz STEINHÖFLER (1883-85), Paulus LOIKITS (1886-88, died 31 Mar 1888 aged 70), Aloys SALEK, Andreas LOIKITS (1889-93), Johann PLOHOVITS (1894-97), Franz KÖNIG (1897-98), Karolina KAMEN (1899-1905), Paul JAGENBREIN (1905- 06), Franz ZORN (1906-08), KLANACSKY (a few months), Sarolta WAGNER (1901- 11), Alexander HOFFMANN (1911-12), Elvira SAILER (1913-22), Hermann ECKER (1922-?; from Inzenhof)

(translated excerpt from the series "Das Güssinger Land" by Josef Karl
HOMMA in "Volk und Heimat" 15-16/1956, which is a shortened version of
Father Gratian LESER's articles in the "Güssinger Zeitung")
Übersetzung (c) Burgenland Bunch

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