Schachblume
Schachblume,
Fritillaria meleagris, Liliengewächse
Bestimmungsmerkmale:
Die Schachblume ist eine Zwiebelpflanze. Sie trägt eine
glockenförmige, purpurfarbene Blüte mit auffälligem Schachbrettmuster auf
ihren Kronblättern. Selten erscheint die Art auch mit weißen Blüten. Standort und Verbreitung:
Die Pflanze gedeiht auf feuchten, teilweise überschwemmten
Wiesen. Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Vorwiegend in den Zwiebeln finden sich giftige Alkaloide, unter
anderem das Imperialin und Fritillin. Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet keine medizinische Anwendung.
Name:
Ihres Schachbrettmusters auf den Blüten wegen erhielt die
Pflanze ihren Namen.
Die Blätter der Pflanze sind linealförmig und haben eine graugrüne Farbe.
Die Schachblume wird 15 - 35 cm hoch und blüht von April - Mai.
Sie ist sehr selten geworden, da ihr durch Trockenlegung der Lebensraum entzogen
wurde. Vielfach ist sie auch durch Ausgraben und Abpflücken ausgerottet worden.
Die Schachblume wird auch als Gartenpflanze gehalten.
Kinder, die von den Blumenzwiebeln essen, sind besonders gefährdet.
Eine Vergiftung zeigt sich in Erbrechen, Krämpfen, Kreislaufbeschwerden (der
Blutdruck fällt ab), in besonders schweren Fällen auch Herzstillstand.
Im gekochtem Zustand verliert die Zwiebel ihre Wirkung.
Auf die gefleckten Blüten bezieht sich auch der deutsche Name Kiebitzei und der
Artname meleagris. Er kommt von dem griechischen Wort für Perlhuhn, dessen
geflecktes Gefieder an die Blüten der Schachblume erinnert.
Der lateinische Gattungsname Fritillaria bedeutet Würfelbecher und bezieht sich
auf die Blütenform (fritillus = Würfelbecher).
Die Schachblume ist geschützt
