Neudauberg

Deutscher Name Ungarischer Name Kroatischer Name
Neudauberg Magashegy  

Neudauberg: Ortstafel Neudauberg: Willkommen in Neudauberg Neudauberg: Ortseinfahrt Neudauberg: Ausblick von Neudauberg Neudauberg: Hackl-Bildstock: Besitzer Karl Hackl, Neudauberg 54. 1880 durch Michael Schuh errichtet, der auch Erbauer der VS Neudauberg war. Diente als Ausgangspunkt für Prozessionen, sowie als Zwischenstation bei Begräbnissen. Im Inneren eine Marienfigur aus Holz. Der Bildstock wurde von Adolf Loimböck und Franz Salmhofer restauriert. Neudauberg: Golfplatz Neudauberg: Reith-Kreuz, um 1840 errichtet, da an dieser Stelle eine Kapelle zum Stift Vorau gehörend, gestanden haben soll Neudauberg: Willkommen Neudauberg: Wegweiser Neudauberg: Taumichl-Kreuz: Benannt nach dem Hausnamen den heutigen Besitzers Erwin Lojer, Neudauberg 58. An der Kreuzung nach Hackerberg, vor 1880 errichtet.  Wegkreuz aus Holz mit Corpus (trägt die Jahreszahl 1889). 1978 von Franz Salmhofer restauriert. Neudauberg: Wiedersehen Neudauberg: Feigl-Bildstock Neudauberg: Schmidt-Kapelle Neudauberg: Ort Neudauberg: Ort Neudauberg: Ort Neudauberg: Ort 

9 v Chr.: Pannonien wurde von den Römern erobert.
3. Jhdt. n. Chr.: Die Lafnitz war Verwaltungsgrenze zwischen den römischen Provinzen Norikum und Pannonien.
11. u. 12. Jhdt.: Unser Gebiet war hart umkämpftes Grenzland.
ab dem 12. Jhdt.: Endgültige Rodung und Besiedlung des Gebietes vom Westen her. Der Hügelzug von Burgauberg bis Wörterberg nahm dabei eine Sonderstellung ein. Hier erfolgte die Besiedlung nicht durch Gründung von Dörfern, sondern erst nach und nach durch Leute, die aus den im Tal gelegenen Orten Burgau, Neudau und Wörth „in die Wein-Berge“ zogen.
16. u. 17. Jhdt.: Dieser Zeitabschnitt ist von der Türkennot und den nationalmagyarischen Aufständen gekennzeichnet.
1703 - 1715: Kuruzzeneinfälle (siehe Kuruzzen-Wanderweg)
1713: Die Pest wurde eingeschleppt.
1789: Graf Karl Batthyani gründet die erste Baumwollspinnerei der Monarchie und zwar in Burgau mit Zweitbetrieb in Neudau. 
1795: Die Orte Burgauberg und Neudauberg wurden selbständig.
1881: Ungarisch wurde zur allgemeinen Unterrichts-, Protokoll- und Amtssprache erklärt.
1914 - 1918: Erster Weltkrieg
Burgauberg: 38 Gefallene
Neudauberg: 17 Gefallene, 10 Vermisste
1919/1921: Anschluss des Burgenlandes an Österreich.
Sommer 1921: Königlich-westungarische“ Aufständische tyrannisierten die österreichisch gesinnte Bevölkerung.
28./29.Aug. 1921: Die österreichische Gendarmerie „besetzte das Burgenland. Die Freischärler hatten beim Haus Goger, Burgauberg 20, eine Straßensperre errichtet, es kam zu Kämpfen. Todesopfer: Ferdinand Schmidt.
12. März 1938: Österreich wird zur „Ostmark“, die Gemeinden Burgauberg und Neudauberg werden dem Kreis Fürstenfeld angeschlossen.
1939 - 1945: Der zweite Weltkrieg
Burgauberg: 39 Gefallene, 15 Vermisste, 13 tote Zivilisten
Neudauberg: 31 Gefallene, 11 Vermisste, 3 tote Zivilisten
April 1945: Der zweite Weltkrieg endet mit 4-wöchigem Stellungskrieg an dieser Grenze. Anschließend ist die Lafnitz bis 1955 Grenze zwischen der sowjetischen und der englischen Besatzungszone.
1945: Das Burgenland wird wieder selbständig, die Gemeinden Burgauberg und Neudauberg werden wieder dem Bezirk Güssing zugeteilt.
1. Jänner 1971: Burgauberg und Neudauberg werden zur Gemeinde Burgauberg-Neudauberg zusammengefasst.
1981: Das „Gemeindezentrum“ (Schule u. Kindergarten) wird eröffnet.
1985: Der Gemeinde wird ein Gemeindewappen verliehen.
1987: Die alte Volksschule in Neudauberg wird zum Mehrzweckgebäude.
1994/1995: Beginn der Arbeiten zur Errichtung der Kanalisation.
1.1.1995:Auflösung des Gemeindeverbandes Burgauberg-Neudauberg, Bocksdorf, Heugraben u. Rohr i. Bgld.
Einrichtung eines eigenen Gemeindeamtes. 
Juni – Okt. 1995: Ausstellung „Labonca-Lafnitz – Leben an einer der ältesten Grenzen Europas“.
2.7.1995: 200-Jahr-Feier der Gemeinde Burgauberg-Neudauberg. 
10.9.1995: Einweihung des Gemeindeplatzes und des Tennis-Club-Hauses in Neudauberg.
1995/1996: Altstoffsammelzentrum wird gebaut und in Betrieb genommen.
1996/1997: Bau und Inbetriebnahme der Golfschaukel Südburgenland.
1997: Baubeginn für die Trinkwasser-Versorgungsanlage Thermenland.
1999: Eröffnung der Trinkwasser-Versorgungsanlage Thermenland.

Neudauberg: Gefallene 1914-1918
Ballmüller Josef Murlaschits Franz
Baumgartner Josef Neuhold Franz
Doppler Josef Pressler Josef
Feigl Josef Rath Franz
Freitag Johann Rath Franz
Gaar Josef Rath Johann
Glatz Josef Rath Johann
Goger Karl Rath Josef
Gotthardt Friedrich Rath Karl
Gotthardt Josef Rath Karl
Gruber Franz Resch Michael
Humann Franz Stranzl Alois
Jandrischits Karl Windisch Karl
Knöbl Johann Schmidt Ferdinand (1921 durch ungar. Freischärler)
   
2. Weltkrieg: Gefallene 1939-1945
Ebner Alois Rath Josef
Feiertag Rudolf Resch Franz
Freitag Anton Resetarits Johann
Freitag Franz Schaffer Stefan
Fugger Josef Schrei Johann
Fugger Rudolf Schuster Eduard
Goger Karl Six Karl
Gruber Karl Turrer Johann
Haindl Franz Windisch Josef
Haindl Rudolf Windisch Richard
Hohenegger Ferdinand Lukitsch Johann
Hohenegger Josef Messenlehner Josef
Humann Franz Pendl Franz
Koller Josef Pendl Josef
Laschet Heinrich Pendl Rudolf
Laschet Josef  
   
Vermisste   1939-1945
Fenz Michael Freitag Franz
Freitag Josef Hackl Alois
Hackl Franz Hohenegger Franz
Lakitsch Johann Laschet Karl
Laschet Richard Rath Franz
Taucher Josef Turrer Florian
   
Zivile Opfer  1939-1945
Fassl Josef  
Graf Josef  
Hammer Franz  

Fehlende Kapellen u. Bildstöcke:

Schmidt-Kapelle: Vor dem Gasthaus Schmidt. Gedächtniskapelle für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. 1951 unter Bürgermeister Leo Graf errichtet. Innenmalerei von Adolf Loimböck aus Burgauberg, die Giebelmalerei wurde 1984 von Franz Salmhofer geschaffen. Im Inneren ein Holzkreuz mit Corpus.

Hammer-Bildstock: Vor dem Haus Neudauberg 31, Besitzer Johann Popofsits. Soll ca. 300 Jahre alt sein - mit 2 Nischen. An der Vorderseite der Corpus mit der Inschrift "Herr erbarme dich unser", auf der Rückseite ist die Muttergottes mit Jesukind zu sehen. Anlass der Errichtung ist nicht bekannt. Von Franz Salmhofer restauriert.

Feigl-Bildstock: Vor dem Haus von Ferdinand Feigl (heutiges Gemeindehaus) von Theresia Feigl, Neudauberg 41, gestiftet bevor sie ca. um 1900 ihre Heimat verließ und nach Jerusalem ins Kloster ging. Bildstock mit Corpus. Von Franz Salmhofer restauriert.

South of Hackerberg. Always belonged to the Güssing domain, but to Neudau (Styria) parish.

The Urbar of 1693 for Neudauberg ("a Najgoj Hegyben") names: TRAGNER, KAPFER, GASSNER, SCHALK (2 each), RUS, HOANDL, SPANNER, CSAR (1 each). For the "Bers Berg" area: SUMMER, BOLFART, KAUFMANN, CERFUSZ, HAOFFNER, REICHHART, PIKKL, RING, PAJTER, ROART, POGER, SCHWARZ, NEUBAUER (1 each).

The Urbar of 1732 names the following "Neudauer-Bergholden"-families (i.e. Söllner-families in the Neudau hills): POHLMÜLLEN (3), GOTTHARD, RESCH, LASCHALT (2 each), RUISZ, BUMHALTER, GLATZ, PAUER, HABERSACK, KLAR, KNECHTL, GOGER, FREYTAG, FRENZ, KUROKISCH, JANOSCH, HAMMER, CSAR, HALPER, SCHÜTTL, WINKLER, PUIKL, GNOSER, FELKISCH, PFEIFER, TAUCHER.

In 1750: GURTHET (3), FREYTAG, POHLMÜLLNER, GOGER (2 each), SCHALK, PFEIFFER, FELKISCH, SCHUTZL, GRÜLL, RATH, PROMISLER, HERBST, GRUMHOLZER, REYSMUTH, CSAR, HABERSACK, BAUMGARTNER, WOLF, FUX, REICHL, HAMMER, KNECHTL, LASCHALT, PUIKL, TAUCHER, BREINER, GARTNER, RESCH, HARMANN, LUIFF, GLATZ.

Has a school since 1878, built by the Hungarian government. [Note: Obviously the government didn't like to see Hungarian pupils attending Styrian (in this case: Neudau) schools.] Teachers: Georg KUNTSCH (1878-1913), Alexander GRAF (1913-1918; lost his job because he supported the Communists in 1918), Julius NEMETH (1918-19), Artur ZANYI (1920-21), Josef SCHWEIFER (1922), Adolf WERTSCH (1924-), second teacher Elise POFSCHEK since 1929.

(source: V+H Nr. 12/1958)
Übersetzung (c) Burgenland Bunch