Rauchwart: Kirche

Rauchwart: Kirche

In Rauchwart, urkundlich erstmals im Jahr 1427 erwähnt, befindet sich das größte Freizeitzentrum des südlichen Burgenlandes, dessen Mittelpunkt der Badesee ist. In der waldreichen Gegend gibt es zahlreiche Wanderwege sowie einen beschilderten Naturpfad und einen Fischereilehrpfad. Lage der Kirche: in Rauchwart, abseits der Hauptstraße. Geschichte: Die Filialkirche, die zu Ehren des Hl. Stephan, König von Ungarn, geweiht ist, wurde im Jahre 1853 errichtet. Erst 115 Jahre später, also im Jahre 1968, wurde der Bau einer gründlichen Renovierung unterzogen. Äußeres: Beim Gotteshaus handelt es sich um einen Rechteckbau mit eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor, dem im Westen ein Turm mit drei Geschossen und Spitzhelm vorgebaut ist. Über dem Portal ist die Inschrift "Stumptibus / Communitatis erecta / sum 1953 Ren. 1968" zu lesen. Innenraum: Das zweijochige Kirchenschiff weist Platzlgewölbe zwischen stuckverzierten Gurten auf breiten Pilastern auf. Das halbe Emporenjoch ist mit einem Tonnengewölbe überspannt. Den Übergang vom Chorjoch zum Kirchenschiff bildet eine rundgezogene Kehle vom östlichen Schiffpfeilerpaar zum Triumphbogen. Im Chorjoch finden wir ein Platzlgewölbe, in der Apsis ist ein Schalengewölbe zu sehen. Im Chorraum steht der schlichte Volksaltar. Die Apsiswand zieren zwei barocke Engelsfiguren.