Schallendorf: Neues Feuerwehrhaus

Schallendorf: Neues Feuerwehrhaus

1934 Gründung der Feuerwehr von Schallendorf durch den Schulleiter Richard Wiesinger.
1936 Ein Rüsthaus (Holzschuppen) wird errichtet.
1939 Gründungsfest am 16. April 1939.
Übergabe einer Handspritze von der Gemeinde.
1951 Ankauf einer Motorspritze (Förderleistung: 250l/min)
1954 Mit dem Bau eines Feuerwehrhauses wird begonnen.
1957

Rüsthausweihe am 7. Juli durch Pfarrer Josef Liebmann.

1966 Ankauf eines Feurwehranhängers für Traktoren zum Transport für Mannschaft und Geräte.
1975 Ankauf einer Tragkraftspritze (Förderleistung: 750l/min)
1978 Eine Sirene wird auf den Turm des Rüsthauses montiert.
1980 Vergrößerung des Rüsthauses
1981 Inbetriebnahme des Kleinlöschfahrzeuges VW-LT-35
1982 Segnung der Tragkraftspritze und des Kleinlöschfahrzeuges durch Pfarrer Josef Wessely.
1990 Beginn der Sanierung des Volksschulgebäudes - Umbau in ein Feuerwehrhaus
1996 Ankauf einer Tragkraftspritze (Förderleistung 1200l/min)
1998 Bezirkssieger in Bronze B bei den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben. Segnung der Tragkraftspritze und des neu renovierten Feuerwehrhauses am 9. August durch Pfarrer Josef Wessely.
Feurwehrkommandanten:
Wiesinger Richard 1934 - 1939
Ifsits Josef 1939 - 1945
Bauer Hugo 1945 - 1947
Dergovsits Christian 1947 - 1961
Radakovits Hermann 1962 - 1978
Dergovsics Robert 1979 - 1985
Tamandl Emil seit 1985
 

Feuerwehr Schallendorf - ein Kulturträger (Ein Bericht von Bezirkspressereferent Walter Renner in der Zeitschrift "Die Wehr" (Ausgabe 9-10/98)

"Unsere Feuerwehren sind nicht nur Helfer in der Not, sondern auch Kulturträger in unseren Orten", ist ein von unseren politischen Mandataren oft zitierter Satz. Im besonderen Maße trifft dies sehr wohl für die Frei-
willigen von Schallendorf zu. Anlässlich der TS-Inbetriebnahme ließ man auch das ehemalige Schulhaus als neu renoviertes Feuerwehrhaus von Pfarrer Josef Wessely segnen. Er meinte in seiner herzhaften Predigt: "Kleine Herde" (von Schallendorf) "fürchte dich nicht" und "seid wachsam". Dass die 110 Bewohner dies stets waren, schilderte in eindrucksvollen Worten Bürgermeister Ing. Hannes Strauß, als er die Geschichte des Schulhauses von 1930 bis 1966 und das Danach erläuterte. Im Haus selbst kam man aus dem Staunen nicht heraus, welche historischen Gegenstände aus dem Schulleben aber auch des Dorfes mit viel Liebe aufbewahrt werden. Die treibende Kraft zu diesem respektablen Schul- und Dorfmuseum war die Feuerwehr unter fachkundiger Mitarbeit von Hauptschullehrer Erich Proszer. Wenn von 36 Haushalten 30 Personen bei der Feuerwehr sind, so zeugt auch dies von einem tüchtigen Kommandanten. OBI Emil Tamandl konnte neben den genannten Personen auch Klubobmann Franz Glaser, LAbg. Helmut Bieler, LBDS Heinz Raschke, DDr. Hermann Prehm sowie Vizebgm. Erich Sziderits begrüßen. Der 9. August 1998 wird den SchallendorferInnen und den Besuchern ihres schmucken Ortes nicht nur wegen des sommerlichen Prachtwetters in bester Erinnerung bleiben.

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