Sulz

Deutscher Name

Ungarischer Name

Kroatischer Name

Sulz

Sóskut

Sulz: Ortstafel Sulz grüßt seine Gäste Sulz: Ortseinfahrt Sulz: Feuerwehrhaus Sulz: Spielplatz Sulz: Kirche Sulz: Kriegerdenkmal Sulz: Ausblick nach Sulz aus Steingraben Sulz: Ausblick nach Sulz aus Steingraben Sulz: Kreuz Sulz: Rapsfeld in der Nähe von Sulz Sulz: Kastell Sulz: Vitaquelle Sulz: Ausblick nach Sulz Sulz: Ortseinfahrt aus Steingraben

In den Urkunden werden verschiedene Namen gebraucht.

Sine besondere Blütezeit erlebte Sulz mit der Erbauung des Kastells durch die Witwe des Grafen Festetics, Judith geborene Saller von Jakobhaza. Sie ließ die im Zuge des Neubaues des Kastells die seit langem bekannten Mineralquellen neu fassen und gab auch eine Analyse in Auftrag. Ihr Haus war das Zentrum des Kurbetriebes.
Neuen Aufschwung nahm der Ort durch die Gründung eines Mineralwasserfüllbetriebs im Jahre 1905. Unter dem Namen "Vitaquelle" wurde das Mineralwasser aus Sulz in der ganzen Monarchie verkauft. Mit dem 1.Weltkrieg endete auch dieser Aufschwung und Sulz versank im Dornröschenschlaf.

1956 wurde die Güssinger Mineralwasser AG gegründet. Als "Güssinger" war das Mineralwasser sehr beliebt und durch die wirtschaftlichen Erfolge des Betriebes wurde auch der kleine Ort Sulz nachhaltig belebt.

1971 wird Sulz im Zuge der Gemeindezusammenlegungen mit Gerersdorf und Rehgraben zur Großgemeinde Gerersdorf-Sulz.

Geschichte in Zahlen

1469 Erste urkundliche Erwähnung  
1496 Erwähnung der Quellen von Soskut  
1541 Benedek Soskuty wird als Eigentümer genannt  
1543 Die Familie Jakabhazy ist Eigentümer  
1627 Istvan Saller wird als Eigentümer ausgewiesen  
1636 Adam Batthanny läßt Kalk brennen  
1744 Es die Siedlung mit vielen Details beschrieben  
1815 Errichtung des Kastells von Sulz  
1817 Erste Badesaison mit Kurgästen  
1825 Erste Heilwasseranalyse  
1905 Gründung des Mineralwasserversandbetriebes  
1971 Zusammenlegung der Gemeinde Sulz mit Gerersdorf und Rehgraben

 

4.5 km west of Güssing, situated in a valley. Hungarian village name was Soskwth, Sooskuth or Soskuth 1469-1600, the German name Sulcz or Sulz mentioned in church records since 1676. Despite the location in the vicinity of Güssing, the village was owned by lesser noblemen for a long time. In 1599 the noblemen Adam THARNOK owned 2 houses, and 2 houses were also owned by the noblemen Stephan THARNOK, Adam ZELES the elder, Adam ZELES the younger and Lura ZELES. Wolfgang SALLER owned 3 houses, and so did Franz SALLER's widow.

In 1645 a few inhabitants of Sulz had to give their testimony at the courts of law, these were: Peter DOROFICZ (80 y), Thomas DOLMANICZ (70 y) and Martin VERHAS (76 y).

The Güssing church records for 1669-1690 include the following surnames for inhabitants of Sulz: STANGO, FUBOVICZ, ZIDARICZ, BUCHICH, DIKLAVICH, DUIMOVICS, KOCSICS, MALECSICS, ZWITKOVICH, DAMNOVICS, TARNOK, KULICSICS, VARGA, WIRTH, DIDOVICS, TANCSICS, MIKSICS, MAROSICS, CSEKICS, VIDOVICS, JANDRISITS, MARCESKY, MIKLICS, PAPOVICS, MADOSICS, GRUBAVICS, BELLARICS, TUKOVICS, PAUKOVICS, GEDOVICS, PRESTANOVICS, GERBACH.

Number of inhabitants: 1812: 223; 1832: 317; 1851: 345; 1870: 453; 1930: 471 (in 90 houses)

Always been a part of Gerersdorf parish.

Teachers: Michael JANDRISEVITS (1876-1908), Paul SCHUH (1908-); second teachers: Aloisia KOLLER (1911-17), Maria GERÖLY (1917-19), Helene FELLNER-WINDISCH (1921-30).

(source: V+H Nr. 17-19/1958)
Übersetzung (c) Burgenland Bunch

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