Güssing: Pfarrkirche zum Hl. Jakobus d. Ä.
St.-Jakobs-Kirche
Die Pfarre St. Jakob ist eine der ältesten Pfarren des Burgenlandes und wurde im 12. Jhdt. von den Benediktinern gegründet. 1198 wurde ein "Pesbyter Jakobus" als erster Pfarrer urkundlich erwähnt. In der Zeit der Reformation wirkten hier verschiedene protestantische Pastoren. Im Jahr 1634, nach Ausweisung der Protestanten, wurde die Pfarre dem kath. Priester Michael Lonyi, 1638 den Franziskanern zur Betreuung übergeben. Die St.-Jakobs-Kirche ist bis heute offiziell die Pfarrkirche von Güssing. Bedingt durch ihre Größe und die eher ungünstige Lage, werden jedoch die meisten pfarrlichen Aufgaben in der Klosterkirche erfüllt. Die St.-Jakobs-Kirche wird als Friedhofskirche genützt.
Die St. Jakobs-Kirche wurde in den Jahren 1749, 1846, 1941/42 und 1962 bis 1964 restauriert.
Zur Pfarre von St.-Jakob gehören: die Filialkirchen St.
Nikolaus, Glasing, Urbersdorf und Neustift bei Güssing, sowie als
"Außenstellen" die Güssinger Ortsteile Langzeil, Rosenberg,
Krottendorf und Ludwigshof.